Grundschule Zornheim


Päd.Konzept

 Pädagogische Konzept der Grundschule Zornheim             

Nicht alle Kinder lernen zur gleichen Zeit, im gleichen Tempo, auf gleiche Weise gleiche Inhalte. Sie kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen in die Schule. Heterogenität bestimmt das Lernen in den Klassen. In zunehmend offenen Unterrichtsformen setzen wir an den Bedürfnissen des Kindes an, fordern und fördern es, seinen Fähigkeiten entsprechend. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich in ihrer Schule wohl fühlen und sie als Ort des Lebens und Lernens erfahren.

Vier Schlüsselbegriffe, prägen unser pädagogisches Handeln:

  • Geborgenheit
  • Eigenverantwortung und Selbstständigkeit
  • Leistungsfähigkeit
  • Toleranz

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, die gesamte Persönlichkeit eines Kindes zu entwickeln und zu stärken. Wissensvermittlung und die Entwicklung sozialer Kompetenzen sind uns gleich wichtig und im Schulalltag eng miteinander verwoben. Praktische, handwerkliche, musische und intellektuelle Begabungen sollen erkannt und gefördert werden.

Im Unterricht wird jedes Kind in seiner gesamten Persönlichkeit angenommen und gefördert. Lernen erfolgt in angstfreier und ermunternder Atmosphäre. Fehler dürfen gemacht werden, sie geben Aufschluss über den Denkansatz des Kindes und sind wichtige Indikatoren für das weitere Lernen.

Die Arbeit mit den Kindern

  • wird in regelmäßigen pädagogischen Konferenzen reflektiert, immer mit Bedacht auf  die  spezifischen Herausforderungen der Grundschule Zornheim als Schwerpunktschule und Ganztagsschule in Angebotsform
  • wird durch Erkenntnisse und Wissen aus vielfältigen Fortbildungen des fortbildungsfreudigen Kollegiums auf dem neuesten Stand gehalten
  • wird transparent an Elternabenden und Schulelternbeiratssitzungen den Eltern vermittelt
  • wird in Zusammenarbeit mit der Elternvertretung optimiert – eine kooperativer Umgang der Schule mit den Eltern ist uns sehr wichtig
  • greift auf die Mitwirkung der Kinder selbst zurück, die im Zuge der Partizipation an bestimmten Entscheidungsprozessen beteiligt  werden: auf Klassenebene im wöchentlichen Klassenrat, auf Schulebene im Schülerparlament

 

Die Schule im Jahreslauf

September:

Einschulungsfeier – Die 3. Klassen begrüßen ihre neuen Patenkinder mit einem Theaterstück

Oktober:     

Herbstliche Themen und Aktionen in den Klassen

November:

Teilnahme einer Klasse oder Gruppe am Seniorennachmittag mit einem musischen Beitrag

Dezember:

Dieser Monat dient der Pflege der Schulgemeinschaft. Es ist seit vielen Jahren   Tradition, gemeinsam im Foyer mit Liedern, Gedichten und kleine Darbietungen in die Adventswoche zu starten. Es ist der Monat, der ganz derKlassengemeinschaft vorbehalten ist. Für die Pädagogen ist dies generell eine Zeit frei von Konferenzen und Dienstbesprechungen. Die Empfehlungsgespräche für die weiterführenden Schulen laufen an.

Januar:      

Die Schüler-Eltern-Lehrergespräche werden geführt und gemeinsame Vereinbarungen getroffen.Am letzten Freitag im Monat gibt es Zeugnisse. Der Unterricht endet nach der 4.  Unterrichtsstunde.

Februar:    

Das närrische Treiben hält auch bei uns Einzug. Am Freitag vor Fastnacht  kommen Kinder, Lehrerinnen und Lehrer verkleidet zur Schule und feiern.

März:           

Dritt- und Viertklässler nehmen freiwillig nach eigener Entscheidung amweltweiten Mathematikwettbewerb, dem Känguruwettbewerb, teil. Es gibt für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin eine Urkunde und für die Besten Preise.

April:

Vorbereitungen in Deutsch zum regionalen Lesewettbewerb in der Verbandgemeinde Nieder-OlDie Klassenstufensieger treten in Nieder-Olm zum Wettbewerb auf ihrer Klassenstufe an.

Mai:             

Die landesweiten Vergleichsarbeiten VERA in Deutsch und Mathematik für die Drittklässler werden durchgeführt.

Juni:            

Die Sportlerinnen und Sportler der Klassen 2 bis 4 messen sich bei den Bundesjugendspielen im Wettkampf.                  Die Erstklässler haben einen Wandertag.

Juli:            

Die Schule evaluiert ihre Zielsetzungen. Eltern, Kinder und AG- Leiter geben Rückmeldung zur Ganztagsschule und  Unterrichtsentwicklung. Erhebung der Lernausgangslage unserer zukünftigen Erstklässler in Mathematik  in Form einer Eisenbahnrundfahrt im Land der Zahlen. Die GTS feiert ein Abschlussfest mit Grillen und Aktionen.

August:      

Ferien – Erholung – Freizeit – Urlaub – Spaß – gute Laune – Faulenzen

Und noch etwas:

  • Im Turnus von 2 Jahren findet eine Projektwoche oder ein Schulfest statt
  • Das Schwerpunktschulteam plant in regelmäßigen Abständen parallel zum Regelunterricht Praxistage für Kinder mit und ohne Behinderung

 

Was unser  Lehren und Lernen unterstützt:

  • Unsere Schulregeln
  • Soziales Lernen zur Konfliktbewältigung
  • Erziehung zur Medienkompetenz
  • Schülerfeedback
  • Klassenrat und Schülerparlament
  • Sportförderunterricht
  • Kooperationen
  • der regelmäßiger Besuch aller Klassen in unserer Schulbücherei
  • der regionale Lesewettbewerb
  • die Erhebung der Lernausgangslage als Bahnhofsspiel vor der Einschulung

Soziales Lernen zur Konfliktbewältigung

Wir arbeiten nach dem Bensberger Mediationsprogramm, in Verantwortung zweier ausgebildeter Mitarbeiterinnen des Kollegiums.

Es beinhaltet:

  • Ersthilfeprogramm:

In jeder Klasse werden Gesprächsregeln erarbeitet und Rituale eingeführt.

Rituale:

  1. Klassen: Gefühlspüppchen im Morgenkreis, Lieder zum Thema, ein Stofftier
    unterstützt die Erzählfreude
  2. Klassen: Soziale Arbeit im Morgenkreis, Geschichten zur Streitschlichtung, Gesprächskreis mit „warmer Dusche“, Wochenabschlusskreis
  1. Klassen: Zur eigenen Reflexion den Tag besprechen, Abschlusskreis, Rollenspiele, „Seelenvogel“ zur Sensibilisierung von Gefühlen
  1. Klassen: Freundliche 5 Minuten, Konflikte im Gesprächskreis aufarbeiten im Morgenkreis Gefühle äußern lernen
  • Streitlotsen-Ausbildung:

Kinder, die dich freiwillig melden, werden zu Lotsen ausgebildet, sie helfen anderen Kindern in den Pausen. Sie werden in ihrer wichtigen Aufgabe von allen Kolleginnen und Kollegen wohlwollend unterstützt und zur Konfliktbewältigung herangezogen.

Erziehung zur Medienkompetenz

Der Computer ist ein ideales Werkzeug zu selbstständigem, selbstgesteuertem Lernen in kleinen Schülergruppen oder im Rahmen sich öffnenden Unterrichts.

Unser Ziel ist, Grundschulkinder durch die Arbeit am Computer in den Schlüsselqualifikationen Kreativität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Medienkompetenz sowie in der Fähigkeit zu vernetztem Denken zu fördern.Jeder Klassenraum, die Schülerbücherei und das Lehrerzimmer sind in dieses Netz einbezogen. Die in den Klassen vorhandenen Medienecken mit mindestens 2 vernetzten Rechnern haben über das schuleigene Netzwerk Zugriff auf das WWW und auf die Ressourcen des Schulnetzes.

Unsere medienpädagogische Konzeption basiert auf drei zentralen Grundgedanken:

  1. Förder- und Forderaspekt: durch Einsatz von Lernsoftware Schülergruppen individuell fördern
  1. Kreativitäts- , Kooperations- und Kommunikationsaspekt: Einsatz der neuen Technologien als Schreib- und Gestaltungsmittel sowie als Mittel der Kommunikation mit anderen
  1. Vernetzungsgedanke: Einsatz der Neuen Technologie als multimediale Infothek mit Zugriffsmöglichkeiten auf elektronische Lexika und das Internet.

Medienkompetenz ist eine Zielvereinbarung unseres Kollegiums im Rahmen unseres Qualitätsprogrammes:

Jedes Kind hat am Ende des 4. Schuljahres schulspezifische Medienkompetenzen erworben.

Begleitend hat das Kollegium einen schuleigenen Medienkompass für die Klassenstufen 1 bis 4 entworfen. So dokumentiert jedes Kind seinen Lernzuwachs.

Medienerziehung der Grundschule Zornheim in den Klassenstufen 1 –  4

1. Einheit Ich komme mit dem Computer klar
2. Einheit Mit Programmen, wie Antolin, Zahlenzorro, Paint und Word arbeiten
3. Einheit Unterwegs im Internet: Informationen suchen
4. Einheit Bearbeiten von Texten und Bildern/ Präsentationen vorbereiten

Der Schulelternbeirat  engagiert sich mit speziellen Elternabenden zur Thematik und lädt bei Bedarf Referenten ein.

In der Ganztagsschule wird möglichst ein Kurs zum Zehn-Finger-Schreiben angeboten.

Schülerfeedback

Das Schülerfeedback zum Unterricht ist die 2. Zielvereinbarung im unserem Qualitätsprogramm.

In Form von Fragebögen oder Impulskarten geben Kinder in vertraulichem Rahmen Rückmeldung zu Unterrichtseinheiten. Für die Lehrkräfte sind diese Rückmeldungen wichtige Indikatoren für die weitere Planung des Unterrichts. Die Kinder lernen, eigenes Lernen zu reflektieren, was eine tiefere Auseinandersetzung mit den Lerninhalten und dem eigenen Lernverhalten bewirkt.

Klassenrat und Schülerparlament

In Klassenrat und Schülerparlament gestalten die Schülerinnen und Schüler aktiv ihr Zusammenleben. Sie lernen wie Demokratie funktioniert. Sie diskutieren ihre Anliegen,  finden Lösungen und akzeptieren Mehrheitsentscheidungen.

In jeder Klasse tagt der Klassenrat einmal wöchentlich, um Schüler- und Klassenanliegen zu besprechen. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher bilden das Schülerparlament. Es ist das übergreifende Gremium, das Anliegen aus den Klassen aufnimmt, diskutiert und Lösungen angeht. Es gibt aus den Reihen der Klassensprecherinnen und Klassensprecher eine/n Vorsitzende/n, eine/n Zeitwächter/in, eine/n Regelwächter/in und eine/n Protokollantin/en. Ergebnisse und Absprachen werden  wieder in die Klassen gegeben, zu regelnde Anliegen nimmt die Schulleitung zur Bearbeitung an.

Dem Schülerparlament gehören neben den Klassensprechern die Schulleiterin, eine moderierende Lehrerin und die Schulsozialarbeiterin an. Es tagt vier Mal im Schuljahr.

Sportförderunterricht

Die Zielgruppe des Sportförderunterrichts sind Kinder mit Auffälligkeiten in der Motorik. Der Sportförderunterricht (SFU) als sportpädagogische Fördermaßnahme verfolgt sowohl präventive als auch kompensatorische Ziele: Er wird neben dem normalen Sportunterricht erteilt und  ist für Kinder bestimmt, deren motorische Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Er unterstützt vor allem motorisch leistungsschwache Kinder und soll sie an die Leistungen im allgemeinen Sportunterricht heranführen. Er läuft in Kooperation zwischen dem / der Sportlehrerin und Sportlehrer mit spezieller Ausbildung  und den übrigen Lehrkräften ab. Dabei sind auch die Eltern betroffener Kinder mit einzubeziehen.

In Augenschein genommen werden Kinder mit

  • Haltungsschwächen
  • Übergewicht
  • Ermüdungen und Konzentrationsschwächen
  • Funktionsstörungen des Zentralnervensystems
  • übertriebener Ängstlichkeit oder Kontakthemmungen durch emotionale Störungen
  • Auffälligkeiten in der Auge-Hand-Koordination, der Orientierung, dem Gleichgewicht,
  • sowie dem Raum- und Lageempfinden
  • Hyperkinetische Ursachen

Die SFU erteilende Lehrkraft wählt die Kinder aus. Dabei geben ihr die Unterlagen der Schuleingangsuntersuchung und Hinweise der Sport erteilenden Lehrkräfte Anhaltspunkte für ihre Entscheidung. Das Einverständnis der Eltern wird jeweils für ein Schulhalbjahr eingeholt.  Liegt es vor, so ist die Teilnahme verpflichtend.Der SFU findet einmal pro Woche mit einer zusätzlichen Unterrichtsstunde statt. Die Gruppenstärke liegt dabei zwischen 8 und 15 Schülerinnen und Schüler  und wird in den Jahrgangsstufen 1 und 2 erteilt.

Kooperationen

  • Kindertagesstätten
  • aufnehmende Schulen der Sekundarstufe I
  • alle Grundschulen der VG
  • andere regionale Ganztagsschulen
  • Musikschule Nieder-Olm
  • Sportverein DJK Nieder-Olm,
  • ehrenamtliche Helfer in der GTS
  • Mitarbeiterinnen in der GTS und Betreuenden Grundschule
  • ehrenamtliche Helfer in der Sprachförderung durch die Sprachfüchse der kath. Kirche Nieder-Olm und Netzwerk Leben des Caritas-Verbandes Mainz
  • KVHS Ingelheim: Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
  • LeseLernHilfe der Bürgerstiftung Rheinhessen

 

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